Ausfallrisiko produzierender Systeme
Instandhaltung ist immer auch Teil eines Wertschöpfungsprozesses. Wer für Instandhaltungsleistungen verantwortlich zeichnet, muss Verständnis für und Kenntnisse über den Prozess haben, den es zu erhalten gilt. Das gilt natürlich erst recht für Dienstleister oder Systemhersteller, die für prozessorientierte Systeme Dienstleistungen anbieten.
In dem Full Service Angebot eines Dienstleisters oder eines Systemherstellers kann das jeweilige Ausfallrisiko definiert sein, um Service abgestuft und bedarfsorientiert zu gestalten. Mit einer Kombination diverser Instandhaltungsmethoden kann man jedem Verfügbarkeitsanspruch gerecht werden. Was zählt ist die Kenntnis über das jeweilige Ausfallrisiko.
Entsprechend können bestimmte Baugruppen der Zustandsorientierung zugeordnet sein. Wo es notwendig ist können Komponenten aber auch vorbeugend betreut werden. Und sicherlich sind auch Komponenten zu definieren, bei denen es möglich ist erst dann zu reagieren, wenn sie ausgefallen sind.
Quelle: DKIN - Deutsches Komitee Instandhaltung e.V.; Fachkongress Stand und Perspektiven der Instandhaltung; München, 20.- 21.10. 2005
