Risiken des Outsourcings

Outsourcing richtig durchzuführen ist die Devise, denn es gibt bereits ausreichend Flops, die auf mangelnde Sorgfalt bei der Realisierung schließen lassen. Die Übernahme von Haftungsrisiken und Gewährleistungen stehen dabei an oberster Stelle. Wichtig ist auch, ob ein Dienstleister seine technischen Dienstleistungen in einem Schwerpunktbereich anbietet, den er sicher beherrscht.

Denn es ist festzustellen, dass Dienstleister eine gezielte Kompetenzübertragung auch auf bisher nicht abgedeckte Bereiche anstreben. Und wenn es Schule macht, dass jeder Dienstleister in möglichst vielen Bereichen tätig wird, kann es für einen Betreiber schwierig sein, die einzelnen Qualifikationen zu unterscheiden.

Nicht ohne Risiko ist auch die Übernahme der Mitarbeiter eines Betreibers durch einen Dienstleister ; insbesondere dann, wenn eine solche Übernahme zwingend ist, um an das erforderliche Know-How zu kommen. Nicht jeder Mitarbeiter ist veränderungsbereit und nicht jeder Instandhalter ist in der Lage „kundenorientiert“ zu arbeiten. Überdies besteht die Gefahr, dass die falschen Bereiche ausgegliedert werden, wenn Betreiber ihre Outsourcing-Entscheidungen treffen, ohne vorher eine detaillierte Kostenanalyse durchzuführen.

Quelle: KIW Kompetenzzentrum Instandhaltung; Fachtagung Outsourcing der Instandhaltung; Weinheim, 17.-18.11. 2005

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