Servicespezifische Sicherheitsaspekte
In einer Kurzumfrage wurden Verantwortliche aus dem Servicemanagement auf sicherheitsrelevante Aspekte angesprochen. Hierzu war zu erfahren:
- „Wir bevorraten Ersatzteile für 15 Jahre. Aber auch älteren Systemen kann noch geholfen werden: Eigene Teile werden extra gefertigt , bei nicht mehr erhältlichen Zukaufteilen muss eben ein Umbausatz herangezogen werden ... “;
- Ein davon abweichender Standpunkt lautet: „Aufgrund unserer großen Produktpalette können wir über die Lebensdauer unserer Produkte keine Angaben machen und diese schon gar nicht garantieren. Produktlebensdauern von über 30 Jahren sind jedoch keine Seltenheit. Eine entsprechende Teileverfügbarkeit ist wahrscheinlich ... “;
- Bezogen auf die Zusammenarbeit mit lokalen Technikern wurde geäußert: „Unsere chinesischen Servicetechniker haben nur einen limitierten Zugriff zur Gesamttechnik und sind primär verantwortlich für den first level support. Sie werden von Hongkong aus überwacht, ebenso wie durch unsere Partnerfirma in Shanghai ... “;
- Dass Sicherheit verbesserungsfähig ist, ergibt sich hieraus: „Mit der von uns eingesetzten Software für Remote Service haben wir die Systemverfügbarkeit bei unseren Kunden von 86 % auf 96 % gesteigert... “;
- Und nach entsprechenden Erfahrungen erscheint diese Sicherheitsofferte nur konsequent: „Wir bieten unseren Kunden einen fairen Service-Vollvertrag mit Risikoteilung an... “;
- Sichere Abbläufe wurden solchermaßen kommentiert:" In unserer Branche ist jede einzelne Serviceaktion prozesstechnisch beschrieben. Diese muss detailliert dokumentiert werden und wird auch aktuell sowie historisch mehrfach unternehmensintern, von Kunden und Aufsichtsbehörden auf korrekte Abarbeitung geprüft ... “;
- Dabei ist auch dieser Standpunkt real: „Unsere Service Organisation ist so klein, dass Serviceprozesse keine Rolle spielen ... “.
Quelle: Umfrage
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