Bauleistungen im Mai 2009 verteuert

Zu den baulichen Maßnahmen an Gebäuden in Deutschland hat das statistische Bundesamt für den Mai 2009, gegenüber dem Vorjahresmonat, neue Preisindizes vorgelegt.

So teilt Destatis mit, dass sich die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden  um 1,8  Prozent erhöht haben. Im Hinblick auf Ausbauarbeiten stiegen die Preise um 1,5 Prozent; bei den Rohbauarbeiten um 0,3 Prozent.

Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist stärkere Preiserhöhungen bei
Dämmarbeiten: an technischen Anlagen mit einem Plus von 4,7 Prozent, bei raumlufttechnischen Anlagen plus 3,3 Prozent und bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen ein Plus von 3,0 Prozent. Unverändert blieben die Preise im Jahresvergleich bei Gerüstarbeiten. Preisrückgänge gab es jedoch bei Betonarbeiten mit einem Minus von 1,1 Prozent, bei Zimmer- und Holzbauarbeiten minus 0,8 Prozent und bei Parkettarbeiten minus 0,7 Prozent.

Insgesamt betrachtet, stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland im Mai 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,0 Prozent. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes für Bürogebäude um 1,2 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,6 Prozent. Im Straßenbau stiegen die Preise um 3,1 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt; www.destatis.de

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