Beratungschancen für grenzüberschreitende Projekte

Grenznahe Auslandsprojekte deutscher Consultingunternehmen können eine erfolgversprechende Strategie sein, um den Klientenstamm zu erweitern. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre erwirtschaftete jede zehnte Unternehmensberatung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland grenzübergreifend mehr als 20 Prozent des Umsatzes. Bei weiteren 11 Prozent der Berater entfallen bis zu 20 Prozent des Gesamtumsatzes auf solche Projekte; so der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Der höchste Anteil der Mandate beträgt 45 Prozent und betrifft Firmen in Ost- und Nordostfrankreich; es folgen Luxemburg mit 26 Prozent; das südliche Belgien mit 20 Prozent; und die südliche Niederlande mit neun Prozent. Beratungsbedarf besteht in den Bereichen Organisation (34 Prozent), Human Resources Management (28 Prozent), Strategie (33 Prozent) und Informationstechnologie (5 Prozent).

Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie Ende 2009 müssen grenzüberschreitende Dienstleister den heimischen Beratern weitgehend gleichgestellt werden; vor diesem Hintergrund gehen 58 Prozent der deutschen Berater davon aus, dass sich ihre Markteintrittschancen verbessern und die Beratungstätigkeit in Zukunft leichter wird; entsprechend der BDU-Umfrage unter rund 670 Führungskräften aus Unternehmensberatungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Quelle: Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.; www.bdu.de

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