Bessere Methoden für logistische Vorhersagen
Logistisches Management ist daran interessiert, die Lieferfähigkeit sicherzustellen und gleichzeitig Lagerkosten und die Kapitalbindung gering zu halten; entsprechende Prognosemethoden erlauben es, logistische Größen wie Auftragsmengen, Beschaffungsmengen und Bestandsmengen vorherzusagen.
Man geht davon aus, dass in der Praxis meist die sogenannte „Prognose von Zeitreihen" und weitere klassische Prognosemethoden angewendet werden; bei neueren Methoden kommen „künstliche Neuronale Netze (KNN)" zum Einsatz, die für die Prognose logistischer Größen erhebliche Vorteile bieten sollen.
Hintergrund: Die Hamburger Forschungsgemeinschaft für Logistik e.V. fördert ein neues Verbundprojekt zum Thema "Prognose in der Logistik"; über ein neues IT-Tool sollen geeignete branchen- und anwendungsspezifische Prognosemethoden getestet werden. Die wissenschaftliche Begleitung liegt beim Institut für Technische Logistik der TU Hamburg-Harburg. Interessierte Unternehmen können an dem Projekt mitarbeiten.
Quelle: Forschungsgemeinschaft für Logistik e.V.; www.fglhamburg.de
