Finanzdienste setzen auf Honorarberatung

Der provisionierte Vertrieb von Finanzprodukten spielt nach wie vor eine zentrale Rolle; so das Ergebnis einer Untersuchung in der Finanzdienstleistungsbranche.

Von 1.400 online befragten Beratern vermitteln 91% „Investmentfonds", 86% „Versicherungen", 76% „Finanzierungen" und 64% „geschlossene Beteiligungen". Die Bedeutung spiegelt sich in der Umsatzverteilung: Dabei werden durchschnittlich 79% des Umsatzes durch Provisionen aus dem Vertrieb von Versicherungen (41%), Investmentfonds (28%) und geschlossenen Beteiligungen (10%) generiert.

Hintergrund: Vorgenannte Erkenntnisse gehen aus der Studie „Die Zukunft des unabhängigen Finanzdienstleistungsvertriebs in Deutschland" hervor, die vom PFI Private Finance Institute der European Business School durchgeführt wurde. Zentrale Inhalte der Befragung waren neben Beratungs- und Geschäftsmodellen im unabhängigen Finanzdienstleistungsvertrieb auch die Auswirkungen der Finanzmarktkrise, der Umgang mit Veränderungen im regulatorischen Umfeld; und insbesondere die Einstellung gegenüber Honorarberatung.

Quelle: EBS European Business School gemeinnützige GmbH; www.ebs-finanzakademie.de

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