In die Robotiklandschaft kommt neue Bewegung

Geplant snd 50 einzelne, experimentelle Projekte zu Robotikanwendungen. Es geht sowohl um Neuerungen innerhalb der klassischen Produktionsautomatisierung als auch um Servicerobotik für den Haushalt oder im Medizinumfeld. Weitere mögliche Einsatzgebiete werden in der Nahrungsmittel-Industrie oder auch bei Entertainment-Anwendungen gesehen; so die TUM-Informatik.

Die Schwerpunkte der Experimente liegen auf  der Gestaltung sicherer Schnittstellen zwischen Mensch und Roboter; Roboterhände sollen komplexe Manipulationen durchführen können; mobile Manipulatoren sollen kooperieren, und Roboter sollen als solche vernetzt sein. Konkrete Beispiele für mögliche Experimente sind sogenannte "multimodale" Mensch-Roboter-Schnittstellen, Hochgeschwindigkeits-Kraftregelungen für Roboter, Objekterkennung für Greifanwendungen oder etwa eine synchronisierte Regelung größerer Robotergruppen.

Das Forschungsprogramm wird über das EU-Projekt "European Clearing House for Open Robotics Development" realisiert: ECHORD; eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie. Die einzelnen Experimente sollen nach 12 bis 18 Monaten konkrete Fragestellungen aus der industriellen Praxis beantworten können und zukunftsweisende Lösungen implementieren. 

Quelle: Technische Universität München; Department of Informatics VI Robotics and Embedded Systems; www.in.tum.de

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