IT-Risiken und Sicherheits-Bewusstsein auf erhöhtem Niveau
Die IT-Sicherheit in Deutschland wird derzeit mit einem erhöhten Risiko bewertet; so das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" im entsprechenden Quartalsbericht 01/2009. Besonders hervorgehoben wird dabei die weiterentwickelte Schadsoftware "Conficker" , das "Botnetz Waledac" und die zunehmende Online-Kriminalität.
Das Bundesamt zeigt die diversen Schwachstellen und Bedrohungen auf, die von IT-Systemen ausgehen: Sicherheitslücken; Schadprogramme; DoS-Angriffe; unerwünschte E-Mails; Bot-Netze; Identitätsdiebstahl; betrügerische Webangebote; kompromittierende Abstrahlung.
Angriffsmöglichkeiten in Anwendungen und Technologien existieren außerdem bei: Voice over IP; mobile Kommunikation; Web 2.0; Prozesssteuerungssysteme - SCADA; Internetdienst: Domain Name System (DNS); Multifunktionsgeräte; Schnittstellen und Speichermedien; Netzkoppelelemente; Service-orientierte Architekturen (SOA).
Auch im Hinblick auf innovative Technologien sind sowohl Chancen als auch Risiken zu verzeichnen, aufgeführt sind hierbei: Radio Frequency Identification (RFID); Biometrie, Personaldokumente und Bürgerservices; IPv6 50; IT-Sicherheit in Automobil und Verkehr; elektronische Gesundheitskarte (eGK).
Darüberhinaus geht der Bericht ein auf das gestiegene IT-Sicherheitsbewusstsein und die IT-Sicherheitskompetenz im privaten, unternehmerischen und öffentlichen Bereich. Ein Download steht unter folgendem Link zur Verfügung: ww.bsi.de/literat/lagebericht/index.htm
