Kreation von Servicetrainings
Die Frage nach dem geeigneten Schulungskonzept für Servicetechniker kann projektspezifisch betrachtet werden. Denn maßgeblich ist vor allem, wann der Service einsatzbereit sein soll für die Betreuung eines bestimmten Systems. Der Trainingsumfang ist abhängig davon, ob es sich hierbei um eine Fortentwicklung eines in Teilsystemen bekannten Produktes handelt oder um eine vollständige Neuentwicklung: eventuell sogar mit neuer Technologie.
Entsprechend müssen die für Servicetechniker relevanten Inhalte für ein adäquates Training aufbereitet werden. Hierzu ist auch das Verhältnis zwischen Präsenztraining und e-Training abzuklären: was das Kosten-Nutzen-Verhältnis, die Nachhaltigkeit und die Möglichkeit angeht, ein solches Konzept auszubauen.
Präsenztraining ist in der Regel aufwändiger und teurer als die e-Variante, erfordert die Freistellung der Servicetechniker vom Arbeitsalltag und bietet vor allem keine Interaktivität. Aber gerade diese macht das eTraining zukunftsfähig: Mit virtueller Montage und Demontage technischer Syssteme, Darstellung von Arbeitsprozessen als Workflowdiagramm und partiellen Videodarstellungen können Trainingsinhalte effektiv und flexibel vermittelt werden.
Quelle: Vortrag von Gerrit de Veer, xentasystems GmbH, auf der VDMA-Tagung zum Thema: "Tools zur Aus- und Weiterbildung von Servicetechnikern", Frankfurt, 28.01.2009. Die xentasystems GmbH versteht sich als Spezialist für Dienstleistungen und Services rund um Informations- und Kommunikationssysteme
