Logistischer RFID-Einsatz technisch reglementiert

Für den sicheren RFID-Einsatz in der Handelslogistik verweist das BSI jetzt auf eine neue Technische Richtlinie. Es gilt, den Warenfluss noch schneller und transparenter und damit effizienter und sicherer zu gestalten; so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Ein RFID-System soll wirtschaftlich betrieben werden können. Weitere von BSI, in Kooperation mit "allen relevanten Akteuren", definierten Anforderungen, beziehen sich auf den funktionalen, produktspezifischen Einsatz von Transpondern und die Verhinderung von Produktfälschungen.

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Sicherheit gelegt; wobei zum einen die Funktionssicherheit definiert ist "als Eigenschaft eines Systems, trotz aufgetretener Systemfehler nicht in unkontrollierbare Systemzustände zu geraten, in denen das System selbst oder seine Umwelt in Gefahr gebracht werden." Weiterhin berücksichtigt ist die Informationssicherheit als Schutz vor beabsichtigten Angriffen; und mit dem Datenschutz soll der Missbrauch personenbezogener "Daten und Bewegungsprofile" verhindert werden.

Die Branche geht offenbar davon aus, dass in zunehmendem Maße insbesondere Transportbehälter und logistische Einheiten mit RFID-Transpondern versehen werden: einem Mikrochip, der mit einer Antenne verbunden ist, relevante Daten speichert und diese mittels elektromagnetischer Wellen zu einem Lesegerät überträgt.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik; www.bsi.de