Mit neuen Prioritäten agieren
Europäische Unternehmen setzen auf nachhaltige Kosteneinsparungen; insbesondere was die Verbesserungen der Prozesseffizienz, der Vertriebskanäle sowie des Qualitäts- und Risikomanagements betrifft.
Diese Erkenntnis resultiert aus einer Studie der KPMG, die außerdem darauf hinweist, dass die größten Einsparpotenziale in der Trennung von nicht-profitablen Unternehmensteilen und Produkten gesehen wird; sowie in der Neuausrichtung und Bündelung der Unternehmensorganisation. Diese Massnahmen sollen als belastbare Grundlage dienen, um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.
Mehr als die Häfte der befragten Unternehmen setzen auf kontinuierliche Kostenoptimierung. Und 25 Prozent der befragten Unternehmen äußerten zusätzlich die konkrete Absicht, in den kommenden ein bis zwei Jahren Einsparungsmaßnahmen in der Größenordnung zwischen 10 und 15 Prozent zu realisieren.
Das Ergebnis ergibt auch ein aufschlussreiches Bild in Verbindung mit der kürzlich publizierten KPMG-Meinungsumfrage; in der ermittelt wurde, dass neue Produktideen und Veränderungsprozesse wieder vorangetrieben werden; und in der Technologiebranche sowohl in Hardware als auch in Software und insbesondere im Bereich Services investiert wird. Es werden offenbar Prioritäten gesetzt.
Hintergrund: Für die KPMG-Studie wurden 241 europäische Unternehmen befragt. Mehr als die Hälfte davon verzeichnet einen Umsatz von mehr als 350 Millionen Euro; so KPMG
Quelle: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; www.kpmg.de
