Mobile Systeme flexibel betreuen
Maschinen sind je nach Standort und Nutzung unterschiedlichen physikalischen Einflüssen ausgesetzt und wechselnden Anwendern zugeordnet; wiederholter Transfer an neue Standorte im Hinblick auf den Gebrauchtgerätemarkt verlangen servicespezifische Anpassungen. Besonders gefordert ist der Service allerdings bei mobilen Maschinen.
Um mobile Anwendungen in den Griff zu bekommen, können entsprechend genutzte Maschinen mit Systemen zur Diagnose, Kommunikation und Ortsbestimmung ausgestattet werden. Es kann auch ein Serviceportal etabliert sein, über das die sofortige Anreise eines Servicetechnikers aktiviert wird; gegebenenfalls ist auch der Zugriff auf eine Datenbank ausreichend, die hilfreiche Anweisungen enthält. Und über die RFID-Technologie können Ersatzteillieferungen beschleunigt und effizient ablaufen.
Darüberhinaus ist Service für mobile Systeme besonders auf Rahmenbedingungen angewiesen, innerhalb derer Leistungen erbracht werden. Sinnvoll ist etwa, den Einsatzradius eines zu betreuenden Systems zu definieren; oder die jeweiligen Nutzungsverhältnisse zu klassifizieren.
Der VDMA hat ein Seminar angesetzt, um "praktische Lösungen" vorzustellen, wie der Service an "nicht stationären Maschinen" optimiert werden kann. Der Hersteller oder Service-Dienstleister muss für jeden Einsatzfall die geeignete Service-Strategie bereithalten und sich flexibel auf die Einflüsse einstellen; so der VDMA. Die Veranstaltung "Service-Tools für mobile Maschinen" findet am 13.10.2009 in Frankfurt statt.
Quelle: VDMA; www.vdma.org
