Nachfolgehürden im Servicemanagement

Interimsmanager sind, wie der Name schon sagt, eine personifizierte Zwischenlösung; vielleicht sogar eine Notlösung. Von Managern diesen Schlages erwartet man beispielsweise, dass sie den „Laden am Laufen halten“: in der Regel sind dann ihre Befugnisse begrenzt. Es ist aber auch möglich, dass im Rahmen eines solchen Managements ganz bestimmte Verbesserungen erreicht werden sollen: gewissermaßen als Weichenstellung für den nachfolgenden, permanenten Stelleninhaber.

So wurde für den Service der Canon Business Solutions Produkte der Geschäftsführer der Canon-Tochtergesellschaft „Hippocampus Vernetztes Wissen GmbH“ temporär als Interimsmanager eingesetzt. Dieser war mit der Implementierung von Prozess- und Steuerungselementen offenbar so erfolgreich, dass sich der „CBS-Service in der letzten Zeit in allen Bereichen enorm verbessert hat“.

Für den designierten Nachfolger ist eine solche Ausgangsposition äußerst anspruchsvoll. Schließlich muss er die so erzielte Kundenzufriedenheit mindestens halten können, letztlich aber doch übertreffen. Und so ist dann auch die Stellungnahme des neuen Service- und Support-Directors zu verstehen, der versichert: "Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit bei Canon und die Herausforderungen, den erfolgreichen Weg fortzusetzen und den Servicebereich weiterzuentwickeln."

Quelle: Canon Deutschland GmbH; Markus Koch hat mit Wirkung vom 1. Februar 2009 die Funktion als Service- und Support-Director im Business Solutions Bereich (CBS) der  Canon Deutschland GmbHübernommen. Er löst Lothar Bernardy ab, der den Canon Service vor etwa einem Jahr als Interims-Manager übernommen hatte und sich nun wieder seiner Hauptaufgabe als Geschäftsführer der Canon-Tochtergesellschaft Hippocampus Vernetztes Wissen GmbH widmen wird.
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