Nur bei besserer Prozessqualität pro Outsourcing
Auch Finanzdienstleister nehmen Outsourcingpartner in Anspruch, zumal in keiner anderen Wirtschaftsbranche ein ähnlicher Einspareffekt erzielt wird. Durch Auslagerung, Standardisierung und Automatisierung können Kosten um etwa 30% reduziert werden; so eine Studie von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.
Doch wie in jeder anderen Branche, fürchten auch die Finanzdienstleistungsunternehmen um den Verlust ihrer Kernkompetenz; fachliches Know-how soll nicht den externen Dienstleistern überlassen werden. Und deshalb setzt man auf eine gezielte Steuerung extern beauftragter Aktivitäten, die primär unterstützenden Charakter haben; also eher abseits der Kernkompetenz liegen und sich beispielsweise auf die Dokumentenlogistik beziehen.
Außerdem soll ein entsprechender Dienstleister bei Bedarf leicht austauschbar sein. Das aber ist durch die fortschreitende Konsolidierung im Outsourcingmarkt offenbar nicht mehr so leicht möglich; so die Aussage von Steria Mummert Consulting. Für das Beratungsunternehmen ist letztlich der Qualitätsvergleich zwischen den auszulagernden Prozessen und den entsprechenden Standards der Anbieter entscheidend.
Die Ergebnisse resultieren aus einer Online-Befragung und werden durch den Berichtsband „Potenzialanalyse Industrialisierungsmanagement" repräsentiert; befragt wurden Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen. Ziel der Studie war es, den Stellenwert des Themas Industrialisierungsmanagement herauszufinden und weitere Potenziale zu ermitteln.
