Politik fordert und fördert effizienten Materialeinsatz
Für ein mittelständisches Unternehmen liegt das durchschnittlich ermittelte "Einsparpotenzial beim Material" bei 220.000 € pro Jahr. Unternehmen können somit Kosten in Höhe von durchschnittlich 2,5 Prozent ihres Umsatzes einsparen; so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Das BMWi führt dieses Potenzial insbesondere darauf zurück, dass im produzierenden Gewerbe Materialkosten mit rund 45 Prozent weit vor den Personalkosten mit knapp 20 Prozent den größten Kostenblock darstellen. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des sogenannten "Impulsprogramms Materialeffizienz" bisher eine Anzahl von 400 Potenzialanalysen bewilligt.
Das Programm soll mittelständische Unternehmen mit bis zu 1000 Beschäftigten motivieren, die eigene Materialeffizienz zu steigern und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Unter anderem fördert das BMWi den Einsatz qualifizierter Beraterinnen und Berater in den Unternehmen. Das Impulsprogramm Materialeffizienz fördert zudem die Bildung von Netzwerken zur Materialeffizienz.
Hinweis: Das BMWi lobt jedes Jahr den Deutschen Materialeffizienz-Preis aus. Der diesjährige Einsendeschluss für innovative Lösungen zur Einsparung von Material ist der 15. Oktober 2009. Weitere Informationen zu Fördermodalitäten, Praxisbeispielen, dem Deutschen Materialeffizienz-Preis, Materialeffizienz-Beratern und Ansprechpartnern gibt es unter www.demea.de.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; www.bmwi.de
