Qualität von Stromnetzen absichern
Eine gestörte Energieversorgung ist gegebenenfalls verantwortlich für Geräteausfälle und entsprechend ungeplante Stillstandszeiten; überdies kann die Anwendersicherheit gefährdet sein.
Kostspielige Probleme an elektrischen Installationen und Anlagen werden am häufigsten duch eine schlechte Netzqualität verursacht; so der Test- und Messgeräteanbieter Fluke. Das Unternehmen verweist auf entsprechende Anzeichen: wie Computerabstürze, flackernde Lampen, ausgelöste Leistungsschalter oder überhitzte Motoren; außerdem können hierbei auch die Stromkosten aus dem Ruder laufen. Entsprechende Inspektionen und Fehlersuchverfahren richten sich nach den Vorschriften der europäischen Norm EN 50160; auf diese Anforderungen reagiert Fluke mit Messgeräten, die es ermöglichen, die erforderlichen Grenzwerte zu überprüfen.
Die EN 50160 beschreibt die Eigenschaften der elektrischen Energie über den Verlauf der Netzspannung. Zur Bestimmung der Netzqualität werden hierzu sieben Parameter herangezogen: Netzfrequenz, Abweichungen der Versorgungsspannung, Flicker, Unsymmetrie der Versorgungsspannung, Oberschwingungen, Zwischenharmonische und Netzsignale. Die überwachte Anlage wird dann als normgerecht erklärt, wenn im Laufe einer Woche der statistische Wert für die genannten Parameter bei 95 Prozent oder höher liegt; so erläutert Fluke den messtechnischen Hintergrund.
Zum Thema Netzqualität bietet die "Ekomess" ein messtechnisches Seminar, und erklärt dabei den Einsatz verschiedener Leistungsmessgeräte; Termine sind am 25.08.2009 in Unna, am 26.08.2009 in Limburg, am 29.09.2009 in Nürnberg und am 30.09.2009 in Sindelfingen.
Quellen: Fluke Corporation, www.fluke.com ; Elektronik-Kontor Messtechnik GmbH , www.ekomess.de
