Standzeiten praxisnah testen
Eine zuverlässige Serviceplanung hängt unter anderem davon ab, ob die Standzeiten der Komponenten eines technischen Systems frühzeitig bekannt sind; optimal, wenn bereits während der Entwicklung eines technischen Systems die Haltbarkeit relevanter Baugruppen spezifiziert wird.
Individuelle Belastungszyklen und Ausfallkriterien lassen sich mit einem adäquaten Prüfstand konfigurieren. Dieser sollte darauf ausgerichtet sein, physikalische Größen auf eine Baugruppe zu übertragen und entsprechend zu belasten. Sinnvoll ist, wenn die Belastungsprofile möglichst frei programmierbar sind und dabei die Beurteilungskriterien für einen Ausfallzeitpunkt berücksichtigen; definiert als kritischer Grenzwert physikalischer Parameter: beispielsweise Kraft, Drehzahl, Temperatur oder Stromstärke.
Die Lebensdauer definierter Baugruppen lässt sich mit Prüfständen zielgerichtet auf den Praxisbetrieb ausrichten, um so die Stabilität des Gesamtsystems auch garantieren zu können; was dessen „Time-to-Market" sicherlich beschleunigt.
Hintergrund: GRW präsentiert einen Dentalprüfstand für den Lebensdauertest von „Dentalhandstücken". Hiermit können die Hersteller von zahnärztlichen Geräten die Haltbarkeit ihrer „Dentalturbinen" und „Schnelllaufwinkelhandstücke" bereits während der Entwicklung unter praxisnahen Bedingungen testen.
Quelle: GRW Gebr. Reinfurt GmbH & Co. KG, www.grw.de
