Stromnetze werden ausgebaut und erneuert

Stromnetzbetreiber sind gefordert schnell zu investieren. Es geht um den Bau von 24 vordringlichen Leitungsbauvorhaben im Höchstspannungs-Übertragungsnetz (380 kV); diese sind erforderlich für die Integration des Stroms aus Windenergie und neuen, hocheffizienten konventionellen Kraftwerken;  insbesondere auch für den EU-weiten Stromhandel.

Die Netze sollen ausgebaut und erneuert werden, damit der Windenergie-Strom von der Küste in die Verbrauchszentren im Süden und Westen Deutschlands gelangt. Entsprechend tritt das Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze am 26. August 2009 in Kraft; so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Daneben ermöglicht das Gesetz den Einsatz von Erdkabeln; sowie den Einsatz neuer Technologien wie die Hochspannungsgleichstrom-Übertragung (HGÜ) und die Integration neuer Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie. Letztere sollen für die Zeitdauer von 10 Jahren von den "Netzentgelten für den Strombezug" befreit sein. Damit sollen Anreize für die Entwicklung neuer Speichertechnologien geschaffen werden, die bei der Nutzung der Windenergie eine wichtige Ausgleichsfunktion haben; so das BMWi.

Quelle:  Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; www.bmwi.de