Systeme gebrauchstauglich konzipieren
Anwenderfreundliche Produkte entstehen nicht zufällig. Nur solche Unternehmen, die ihre Entwicklungsprozesse systematisch auf Usability ausgerichtet haben, können Produkte mit zuverlässig guter Nutzungsqualität hervorbringen; so der Ansatz eines Usability-Seminars am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT.
Es geht um die Aufgabe, ergonomische Bedienoberflächen zu entwickeln, die Arbeitsabläufe, Psychologie und Technik gelungen integrieren. Das FIT propagiert, dass nichts teurer ist als ein Produktflop, weil am Kunden vorbei entwickelt wurde; und empfiehlt, in einem frühen Produktstadium eine Usability-Prüfung vorzunehmen.
Korrekturen sind zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht zu viel investiert wurde, natürlich eher möglich. In diesem Sinne hat das Seminar den Anspruch, Methoden zur Entwicklung und Überprüfung von interaktiven Produkten einzuüben und zu vermitteln, wie Produktentwicklungsprozesse abzulaufen haben. Relevant sind hierbei das Know-how der Deutschen Akkreditierungsstelle Technik GmbH (DATech) sowie die international anerkannten Usability-Normen ISO 9241-11, -110 bzw. die ISO-Norm 13407.
Mehr zu diesem Themenkomplex auf dem Seminar zum "zertifizierten Usability-Engineer", vom 21.09.2009 bis 25.09.2009 in St. Augustin bei Bonn.
Quelle: Fraunhofer Academy; www.academy.fraunhofer.de
