Telemonitoring soll Gesundheitssystem effizienter machen

Der Gesundheitsmarkt ist noch sehr zögerlich, wenn es darum geht, Telemonitoring-Dienste als Paket zu betrachten und zu bewerten; bestehend aus Endgeräten, Software und Services, sowie dessen Preis; so eine der Einschätzungen auf der diesjährigen Telemonitoring-Konferenz des Münchner Kreises, einer übernationalen Vereinigung für Kommunikationsforschung. 

Dabei ist der wirtschaftliche und qualitative Nutzen von Telemonitoring bei der Gesundheitsversorgung für mehrere Indikationen bereits nachgewiesen; wie offenbar eine Reihe von Pilotprojekten und Vergleichsstudien belegen, die von Krankenkassen und Krankenhäusern durchgeführt wurden.

Bei Telemonitoring-Geräten zählen Design und Funktionalität, aber auch Ergonomie und Kommunikationsfähigkeit; zweifelsfrei ist besonders relevant, wie anwenderfreundlich die sogenannten "Patienten-Interfaces" gestaltet sind und welche Steuerungsmöglichkeiten die "Medizinischen-Betreuer-Interfaces" bieten.

Telemonitoring kann zum einen den Medizinern wichtige und aktuelle Daten der Patienten wie Gewicht, Blutdruck, Blutzucker, EKG und andere Parameter übermitteln. Andererseits gewährt der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien den betroffenen Menschen eine größere Mobilität und Lebensqualität; so Prof. Jörg Eberspächer, Vorstand des Münchner Kreises.

Quelle: MÜNCHNER KREIS, Übernationale Vereinigung für Kommunikationsforschung e.V.; www.muenchner-kreis.de

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