Transformatorprinzip reduziert Serviceaufwand

Durch den Einsatz der kontaktlosen Energieübertragung lassen sich Wartungsarbeiten an entsprechenden Anlagen um bis zu 80 % reduzieren; SEW propagiert ein solches Konzept als "relativ neue Technologie", um "mobilen Einheiten" Leistungen im Kilowattbereich berührungslos zur Verfügung zu stellen.

Während bei der traditionellen Energieversorgung Schleifkontakte oder beanspruchte Leitungen getauscht werden müssen, sollen diese Aktivitäten bei der berührungslosen Übertragung entfallen. Außerdem entsprechen die heute zur kontaktlosen Energieübertragung eingesetzten Komponenten in vollem Umfang den aktuellen industriellen Anforderungen; so können bestehende Anlagen problemlos modifiziert werden.

Das System arbeitet nach dem Transformatorprinzip. Das Besondere dabei ist, dass der Primärkreis aus nur einer Windung besteht, die fest installiert an der Transportstrecke verlegt ist. Der Sekundärteil wird aus einer oder mehreren Spulen gebildet, die auf den mobilen Verbrauchern befestigt sind und über einen Luftspalt von rund 1 bis 2 cm in den Primärleiter induktiv einkoppeln, die elektrische Energie wird damit kontaktlos übertragen; so SEW.

Anwendbar ist die kontaktlose Energieübertragung beispielsweise in Paletten- und Koffertransportsystemen, Schubskid-Anlagen in der Automobilindustrie, Sortieranlagen in Verteilerzentren, Elektrohängebahnen und Bodenfördereinrichtungen. Mehr zu diesem Themenkomplex in der Publikation "Kontaktlose Energieübertragung"; Dirk Schedler, verlag moderne industrie / SEW-EURODRIVE, Landsberg 2009.

Quelle: SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG; www.sew-eurodrive.de