Übungssituationen in künstlicher Umgebung trainieren

Eine bidirektionale Laufplattform erlaubt die gefahrlose Bewegung in einer virtuellen Realität, die über ein "Helm-Display" oder eine Leinwand zu betrachten ist. Diese Lösung ist gedacht für Rehabilitationszentren und Forschungseinrichtungen; kann aber auch beispielsweise in Vergnügungsparks oder in der Wehrtechnik eingesetzt werden.

In Kombination mit einer geeigneten Projektion sind so vielfältige Übungssituationen darzustellen, ohne dass die bisher stehende oder sitzende Versuchsperson die sogenannte "Simulatorkrankheit" erlebt, wenn dabei Bewegung vorgetäuscht wird. Und bei Laufbändern, die nur eine Bewegungsrichtung erlauben, können Versuchspersonen mit der Leinwand oder anderen Hindernissen kollidieren. Auf der bidirektionalen Laufplattform hingegen, soll sowohl Gehen als auch Joggen möglich sein; auch bergauf und bergab. So kann der Nutzer sich in beliebiger Umgebung bewegen. Die Lauffläche beträgt 4 m x 4 m, ist 1,45 m hoch und modular aufgebaut.

Die Anlage existiert bisher als einsatzbereiter Prototyp und steht für Demonstrationszwecke bereit; bei der Weiterentwicklung unterstützt die Technische Hochschule München. Weitere Informationen unter www.cyberwalk-project.org

Quelle: Bayerische Patentallianz GmbH; www.baypat.de