Umwelttechnisches Servicegeschäft ist ausbaufähig
Auch die Umwelttechnik bietet ein ahnsehnliches Potenzial für Dienstleistungen; dabei handelt es sich um ein lukratives Servicegeschäft, das in drei Kategorien unterteilt wird: es geht um einen originären Kernbereich plus einen industriebezogenen Sektor, sowie einen unternehmensbezogenen Anteil; so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Das BMU definiert den originären Kernbereich als umwelttechnische Dienstleistungen, die sich auf den Endanwender beziehen; etwa für eine Beratungsleistung zur effizienten Energienutzung.
Dagegen konzentrieren sich industriebezogene, umwelttechnische Dienstleistungen auf die umwelttechnischen Industrie-Produkte. Hierzu zählen Leistungen zur Produktentwicklung; Leistungen zur Herstellung solcher Produkte; und Leistungen, die letztlich den Betrieb solcher Produkte aufrechterhalten.
Darüberhinaus zählen auch "allgemeine Dienstleistungen", außerhalb einer Wertschöpfungskette, als Umwelttechnik-Dienstleistungen, wenn diese für Unternehmen der Umwelttechnik-Branche erbracht werden.
Das gesamte Marktvolumen der Dienstleistungen in der Umwelttechnik lag im Jahr 2008 bei 123 Milliarden Euro. Es wird damit gerechnet, dass es durchschnittlich um 7,7 Prozent pro Jahr zunimmt; so die Angaben des BMU.
Die Roland Berger Strategy Consultants sind beauftragt, den Bereich der Dienstleistungen in der Umwelttechnik-Branche in einem ersten Überblick strukturiert darzustellen und die Besonderheiten dieser Branche herauszuarbeiten; Auftraggeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; www.bmu.de
