VDI fokussiert erneut Ingenieurmangel

Die Befürchtungen sind groß, dass für den "garantiert kommenden Aufschwung" nicht genügend Ingenieure in den Unternehmen verfügbar sind. "Und wer dann die Auftragseingänge aufgrund fehlender Spezialisten nicht bedienen kann, wird der Konkurrenz nicht standhalten können und deutliche Wettbewerbsnachteile haben": so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

Während in 2008 mindestens 64.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden konnten, waren dies im März 2009 nur noch 44.000. Entsprechend einer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Februar 2009 durchgeführten Umfrage unter 3.900 Unternehmen, hat jedes vierte Unternehmen die Absicht, Ingenieurstellen aufzustocken; zwei Drittel aller Unternehmen denken an eine konstante Beschäftigung im Ingenieurbereich; und nur jedes 14. Unternehmen plant den Abbau entsprechender Stellen.

Dabei verweist der VDI auf die Problematik, dass in den kommenden fünf Jahren die Zahl der Ingenieurabsolventen lediglich ausreicht, um den Ersatzbedarf zu decken. Insofern bleibt die Förderung älterer Ingenieure ein wichtiger Faktor, begleitet von immer noch erwarteten, politischen Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität des Ingenieurberufs.

 Quelle: Verein Deutscher Ingenieure e.V.

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