Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2009
Die Wahl zum 17. deutschen Bundestag hat die Weichen neu gestellt; doch welche Bevölkerungsgruppen sind dafür verantwortlich? Aufschluss gibt eine repräsentative Wahlstatistik; hierbei werden aus den rund 80.000 Urnenwahlbezirken gut 2.900 Wahlbezirke zufällig ausgewählt und analysiert: Ermittelt werden die Wahlbeteiligung und das Wahlverhalten von Männern und Frauen, die altersspezifischen Unterschiede, sowie die Struktur der Wähler- und Nichtwähler im Bundesgebiet und in den einzelnen Bundesländern.
Für die Stichprobe der Wahlbezirke sind Mindestgrößen festgelegt. Die entsprechenden Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten, sondern lediglich einen anonymen Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und Altersgruppe. Die Auszählung der Stimmzettel und die Auswertung der Wählerverzeichnisse sind organisatorisch strikt getrennt; insofern ist das Wahlgeheimnis der einzelnen Wählerinnen und Wähler auch in diesen Wahlbezirken gewährleistet.
Erste Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik für die Bundestagswahl 2009 werden voraussichtlich im Dezember 2009 vorliegen; so der Bundeswahlleiter.
Quelle: Statistisches Bundesamt; www.destatis.de
