Assistenzsysteme im Auto: Fahrmanöver mit Autopiloten testen Unfallschwerpunkte

Automobile sollen immer komplexere Verkehrssituationen mit Hilfe von Assistenzsystemen bewältigen. Um diese zu entwickeln, werden sicherheitskritische Fahrmanöver, die von Menschen nicht präzise reproduzierbar sind, von Autopiloten auf geschlossenen Testgeländen ausgeführt; so bei Mercedes-Benz.

Für das "Automatisierte Fahren" bei Erprobungsmanövern können mehrere Serienfahrzeuge gleichzeitig  eingesetzt werden; ausgerüstet mit "Robotern" für Lenkung sowie Gas und Bremse. Ein Bordrechner steuert die Autopiloten so, dass ein vorher programmierter Kurs exakt nachgefahren wird.

Den aktuellen Stand der aktiven Sicherheitstechnologie definieren intelligente Assistenzsysteme wie der "Totwinkel-Assistent" oder der "Nachtsichtassistent": fokussiert auf Unfallschwerpunkte wie Spurwechsel, Übermüdung oder schlechte Sicht bei Nacht. Mit künftigen Assistenzsystemen soll beispielsweise auch der Kreuzungsbereich entschärft werden. Somit wird das Auto quasi zum "denkenden Partner"; der sehen, fühlen und bei Gefahr reflexartig reagieren und handeln kann.

Mercedes-Benz sieht sich als erster Automobilhersteller, der "Automatisiertes Fahren" als Prüfmethodik für moderne Sicherheitssysteme einsetzt.

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