Autofahrer wissen Meisterbetriebe zu schätzen

Laut aktuellem Geschäftsklimaindex des deutschen Kfz-Gewerbes zeigt sich das Geschäft mit Wartung und Reparatur weitgehend stabil. So lag die Auslastungsquote der Werkstätten bis einschließlich Mai 2010 bei durchschnittlich 82 Prozent und damit auf gleichem Niveau wie im Vergleichszeitraum 2009.

Vermutlich haben hierzu auch die 130 Kfz-Schiedsstellen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes beigetragen: Diese sind ja angetreten, um Streitigkeiten zwischen Autofahrern und Kfz-Betrieben außergerichtlich beizulegen; wenn es um Autoreparaturen und Gebrauchtwagenkauf geht.

Positive Signale hat das Kfz-Gewerbe offenbar auch durch eine aktuelle, repräsentative Autofahrer-Umfrage das Meinungsforschungsinstituts forsa erhalten; so wurde ermittelt, dass für die Autofahrer beim Service offenbar doch nicht nur der "Billigpreis" zählt. Vielmehr sind von den Befragten 77 Prozent grundsätzlich bereit, für Wartung und Service auch einen höheren Preis zu zahlen, wenn damit die Sicherheit des Autos gewährleistet wird; bestehen hierbei Zweifel, haben "günstigere Angebote" bei 56 Prozent der Befragten nur geringe Chancen.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) geht jedenfalls davon aus: "Ein Auto gehört in den Kfz-Meisterbetrieb".

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