BIOSIG: Biometrische Systeme brauchen besonderen Datenschutz
Für "biometrische Anwendungen" soll der Datenschutz erhöht werden. Hierzu wird über einen neuen Schutzmechanismus darauf verzichtet, biometrische Referenzdaten zu speichern. Stattdessen generiert dieses Verfahren einen digitalen Schlüssel, der nichts mehr mit Körpermerkmalen gemein hat; so das "Fraunhofer IGD".
In herkömmlichen biometrischen Systemen gespeicherte Referenzdaten basieren auf eindeutigen Körpermerkmalen des Nutzers: wie Fingerabdruck, Gesicht oder Iris. Sind diese Daten erst einmal in die falschen Hände gekommen, können sie leicht missbraucht werden.
Hier setzt das neu entwickelte Verfahren des "Fraunhofer IGD" an, das je nach "Einstellung" aus ein und demselben Körpermerkmal beliebig viele Schlüssel generieren kann. Ist ein neu erzeugter Schlüssel bei einem Vergleich mit dem gespeicherten identisch, wird der Nutzer erkannt; zum Beispiel bei einer Zutrittskontrolle.
Das Verfahren zum Schutz der Referenzdaten wird auf der BIOSIG 2010 präsentiert.
