EMVU-Thematik erneut im Fokus

Mit Beginn 2010 hat die neu gegründete Arbeitsgruppe „EMF und Umwelt" (Elektromagnetische Felder und Umwelt) am Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) in Bad Honnef ihre Arbeit aufgenommen.

Ziel ist es, über potenzielle Wirkungen elektromagnetischer Felder aktuell und fundiert zu informieren. Die wissenschaftliche Forschung als auch die Diskussion über die „Elektromagnetische Verträglichkeit mit der Umwelt" (EMVU) soll kontinuierlich beobachtet, analysiert und kommuniziert werden.

Hierbei orientiert sich die Arbeitsgruppe an der kontrovers geführten öffentlichen Diskussion über potenzielle gesundheitliche Folgen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF‐EMF); insbesondere was die Weiterentwicklung der Funknetze sowie die Verbreitung weiterer Funktechnologien betrifft: Personenscanner; Sicherung und Erkennung von Waren; RFID.

Hinzu kommt mehr Bandbreite für neue Datendienste, eine veränderte, kleinteiligere „Netztopologie" mit mehr Sendestandorten und neuen "mimo‐Antennen" (multiple in - multiple out); sowie eine flächendeckendere Inhouse‐Versorgung; sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich, etwa mit Hilfe von „Femtooder Nano‐Zellen".

Quelle: WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH; www.wik.org