Energie einsparen ohne Einschränkungen

Die effiziente Energienutzung in deutschen Haushalten kennt diverse Ansatzpunkte. Immerhin läuft in Deutschland die Zeit der alten, klassischen Drehscheibenzähler ab. Neue Systeme sind seit Januar 2010 Pflicht in jedem Neubau oder nach grundlegenden Renovierungsarbeiten. In den kommenden Jahren sollen intelligente Zähler genau erfassen, wann wieviel Strom verbraucht wird; bei sekundengenauer Abfrage.

Auch kann mit zusätzlichen Angaben zum Energieverbrauch bei Haushaltsgeräten gerechnet werden: Die Mitgliedstaaten der EU haben am 30./31. 03. 2009 mit drei neuen Regelungen entschieden, dass die bereits bestehenden Kennzeichnungsregelungen für haushaltsübliche Kühlgeräte, Gefriergeräte und Waschmaschinen zu aktualisieren sind; erstmalig sind auch TV-Geräte kennzeichnungspflichtig.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
weist darauf hin, dass Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnologie nach den individuellen Nutzungsanforderungen ausgesucht werden sollten. Geräte mit nachweislich niedrigem Energieverbrauch sind oft mit dem Umweltzeichen "ENERGY STAR" gekennzeichnet. Entsprechend wirken sich auch Energiesparfunktionen aus, die über ein Powermanagement im Betriebssystem angepasst werden können.

Außerdem wird die Vor-Ort-Energieberatung in Wohngebäuden noch bis Ende 2014 gefördert; Anspruch hierauf haben sowohl Privatpersonen als auch kleine und mittlere Unternehmen. Die Gutachten werden von qualifizierten und anbieterunabhängigen Energieberatern erstellt. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt eine Vor-Ort-Beratung mit bis zu 300 Euro; plus einem weiteren Zuschuss von 50 Euro für eine Stromberatung. Thermografische Untersuchungen oder Luftdichtigkeitsprüfungen sind wahlweise in den Beratungsumfang integrierbar.

Bezug: SPIEGEL ONLINE GmbH: Haushalte verschwenden jährlich 14 Milliarden Euro

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