Um den Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen, müssen neue Technologien zum Einsatz kommen; es gilt, Strometze zu sogenannten „smart grids“ weiterzuentwickeln und neue Leitungen zu installieren; ergänzend sollen Forschungsprojekte korrespondierende Speichertechnologien realisieren.
Flächendeckend nimmt die dezentrale Stromerzeugung in kleinen Anlagen rasant zu. Gleichzeitig entstehen Offshore-Windparks und Onshore-Windparks im Norden Deutschlands, fernab der Verbrauchszentren im Süden; so das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Will man den volatilen Windstrom und Solarstrom gleichmäßig und zuverlässig in das Netz integrieren, muss der Umbau der Energiesysteme vorangetrieben werden; entsprechend soll das "Energieleitungsausbaugesetz" etwa den Ausbau der Stromautobahnen vom Norden nach Süden für den Strom aus Offshore-Windparks beschleunigen.
Allerdings stoßen neue Stromleitungen offenbar zunehmend auf Widerstand in der betroffenen Bevölkerung. Netzbetreiber sind jedenfalls verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig in ihr Netz aufzunehmen.
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