Exakte Simulationen brauchen große Rechenkapazitäten
Mit Supercomputing sollen die "Probleme der Welt" gelöst werden; die Technologie soll dabei helfen, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen. Mit Supercomputern simulieren Wissenschaftler beispielsweise:
- wie sich das Klima wandelt,
- wie neue Halbleiter funktionieren,
- wie Brennstoffzellen zu verbessern sind,
- wie Risiken im Finanzsektor beherrscht werden können,
- wie die Energieeffizienz zu steigern ist.
Simulationstechniken sind inzwischen in vielen Wissenschaften angekommen und benötigen enorme Rechenkapazitäten. Damit werden sogenannte "Exascale-Höchstleistungsrechner" erforderlich: Supercomputer der Zukunft, die eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde erbringen sollen .
Hintergrund: Das Forschungszentrum Jülich und IBM unterzeichneten am 23.03.2010 im Jülich Supercomputing Centre (JSC) einen Vertrag für ein gemeinsames "Exascale Innovation Center"; dort sollen bis Ende des Jahrzehnts Hardware-Komponenten und Software für einen Exascale-Höchstleistungsrechner entwickelt werden. Mehr hierzu unter:
Quellen: Forschungszentrum Juelich GmbH, www.fz-juelich.de ; IBM, www.ibm.com/de/de
