Internet zwischen Freiheit und Sicherheit
Mittlerweile stellen 40 Prozent der Deutschen eigene Bilder, Profile oder Meinungen online; insofern müssen Politik und Wirtschaft die Internetnutzer mit Informationen für einen starken Selbstschutz im Netz ausstatten, meint der BITKOM.
Und das erscheint tatsächlich notwendig; denn aus Umfragen geht hervor, dass:
- die Freiheit im Internet zu erhalten ist: 65%
- der Staat strengere Regeln einführen müsste: 61%
- der Datenverkehr stärker überwacht werden sollte: 55%
Die Ambivalenz ist offensichtlich; jeder zweite Bundesbürger will gleichzeitig maximale Freiheit und maximale Sicherheit. Fakt ist, dass Sicherheit und Datenschutz nicht ohne die Mitwirkung der Nutzer funktioniert. Dabei fehlen jedem zweiten Anwender noch Informationen, was für den Schutz von Daten im Internet zu tun ist; ansonsten sehen die Befragten den Datenschutz überwiegend:
- in der eigenen Hauptverantwortung: 55%
- in staatlicher Verantwortung: 36%
- in der Zuständigkeit der Wirtschaft: 8%
Hintergrund: Die Daten wurden in einer repräsentativen Studie der ARIS Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM erhoben. Dabei wurden 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten befragt.
