Kooperatives Verkehrsmanagement optimiert Verkehrsfluss auf den Autobahnen

Damit Verkehrsteilnehmer künftig besser informiert sind, werden verschiedene Quellen und Informationskanäle genutzt. Ein entsprechendes Konzept haben die Verkehrsoptimierer der PTV AG aus Karlsruhe entwickelt; dabei geht es um Interaktion und Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und Informationszentrale.

Kooperative Technologien sollen den Verkehrsfluss verbessern, mehr Sicherheit bieten und negative Umweltauswirkungen des Verkehrs verringern. Zentrale Datendrehscheibe ist die Verkehrsmanagementzentrale:

  • sie hat den Überblick über die aktuelle Verkehrslage durch die von Kontaktschleifen auf der Autobahn übermittelten Fahrzeugpositionen;
  • sie erhält Warnmeldungen über Störungen, die unterwegs vom Fahrzeug übermittelt werden;
  • sie gibt Warnmeldungen an ihre digitalen Informationstafeln und Schilderbrücken weiter, die dann von diesen an die Fahrzeuge auf der Straße gesendet werden.

Die Forschungsergebnisse zu den "Cooperative Vehicle-Infrastructure Systems" wurden am 6.5.2010 in Franfurt/Main von den Projektpartnern präsentiert: dem hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen (HLSV), Daimler, Mat.Traffic sowie der PTV.

Artikel abgelegt unter: Fahrzeug, Verkehrsfluss, Verkehrssicherheit