Mangelhafte Performance beschert Umsatzverluste
Die Telekombranche beklagt finanzielle Verluste aufgrund unzureichender technischer Systemkenntnisse; offenbar können einschlägige Schwachstellen und Fehler in den Abrechnungs- und Buchungssystemen nicht behoben werden.
Nachholbedarf herrscht vor allem bei Themen der Netzwerktechnik sowie Prüfungs- und Ermittlungsmethoden; eingesetzte automatisierte Lösungen sind unzureichend. Entsprechend fühlen sich Telekomunternehmen besonders anfällig:
- nach Neukonfigurationen der Netzwerktechnik,
- nach der Implemetierung neuer Produktentwicklungen,
- nach Tarifänderungen sowie
- aufgrund mangelhafter Integration von Abrechnungssystemen.
Hintergrund: Nach einer KPMG-Umfrage beziffern 54 Prozent der Unternehmen den durch Schwachstellen im System entstehenden Verlust auf mehr als ein Prozent ihres Gesamtumsatzes; 15 Prozent der Befragten gehen von Umsatzeinbußen in Höhe von mindestens drei Prozent aus; in manchen Schwellenländern liegt die Quote sogar bei zehn Prozent. Befragt wurden 74 Telekom-Unternehmen in 46 Ländern; knapp zwei Drittel unter ihnen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar.
Quelle: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; www.kpmg.de
