Um ungestörten Zugriff auf sensible Dateninhalte zu erhalten, sind die Akteure der Wirtschaftsspionage recht kreativ. Neben immer ausgefeilteren Hackerangriffen, bieten kriminelle Dienstleister die Wartung und den Betrieb der Unternehmens-IT zu Dumpingpreisen an; oder sie versuchen, sich als vermeintliche Diplomanden in Forschungsprojekte einzuschleusen. Das deutsche Bundesministerium des Innern warnt jedenfalls vor steigender Wirtschaftsspionage in Deutschland.
Überdies hat es den Anschein, dass in den Unternehmen das Gefahrenbewusstsein vor Technologie-Diebstahl nur unzureichend entwickelt ist und bereits Nachholbedarf bei der schriftlichen Fixierung und Verbreitung der nötigen Verhaltensgrundsätze besteht; so die Ergebnisse des "Managementkompass Compliance" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Die Lösung wird im Compliance-Mannagement gesehen, da die Spionageaktivitäten gezielt darauf ausgerichtet sind, Schwachpunkte in den Unternehmensprozessen zu identifizieren und auszunutzen. Die praktizierte Informationssicherheit ist auch Thema der im Mai 2010 gestarteten Studie zu Standards und Compliance ; an der Umfrage kann man sich noch bis zum 15.Juli 2010 beteiligen.
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