Partnerschaftliche Ausbildung forciert Kundenbindung
Die ersten sechs Auszubildenden haben ihre Prüfung bestanden; das ist zwar sehr erfreulich, aber nicht unbedingt spektakulär. Interessant wird es allerdings, wenn man weiter erfährt, dass es sich um "Azubis" eines Personaldienstleisters handelt; und aufhorchen lässt die Tatsache, dass hierbei Kundenunternehmen ausbilden.
Ein solches partnerschaftliches Konzept hat die DIS AG realisiert; diese wählt die Azubis aus, stellt sie fest an und übernimmt die Vergütung der Ausbildung. Ihre Kenntnisse erwerben die Nachwuchsfachkräfte im Rahmen einer dreieinhalbjährigen Ausbildung in Kundenunternehmen der unterschiedlichsten Branchen.
Dieses Modell basiert nicht auf der gängigen win-win-Situation, denn es gibt hierbei eindeutig drei Gewinner. So investiert die DIS AG in künftige Mitarbeiter, die durch Kundenunternehmen qualifiziert und entsprechend akzepziert sind; hierbei ist sicher absehbar, dass die DIS-Kunden vorzugsweise "ihre ausgebildeten Fachkräfte" anfordern. Das schließt natürlich nicht aus, dass die ehemaligen Azubis irgendwann von den Kundenunternehmen angeworben werden; doch hiervon profitiert auch DIS, denn damit sind gut bekannte Ansprechpartner in den Kundenunternehmen platziert. Naheliegend ist, dass die neuen DIS-Fachkräfte zunächst die Chancen einer fortgesetzten Weiterbildung nutzen: indem sie sich von ihrem Personaldienstleister in weiteren, für sie noch unbekannten Unternehmen einsetzen lassen.
Hintergrund: DIS hat das partnerschaftliche Ausbildungsmodell bislang an elf Standorten mit 15 Kundenunternehmen vereinbart; mit dem Anspruch, genau in den Bereichen auszubilden, in denen ansonsten ein Fachkräftemangel droht. Die ersten sechs Azubis haben nun bestanden: als Mechatroniker, Fluggerätmechaniker, Elektronikerin und Gerätezusammensetzer; und mit dem nächsten Jahrgang sollen bereits 13 Ausbildungen abgeschlossen sein.
Quelle: DIS AG; www.dis-ag.com
