Service korrespondiert mit Vernetzung

Als erfolgreich vernetzt bezeichnet sich die Daimler AG mit ihrem Mobilitätskonzept car2go, wobei “smart fortwo Fahrzeuge” überall und jederzeit “innerhalb einer Innenstadt” zu Minuten-Preisen gemietet werden können; das Pilotprojekt in Ulm ist abgeschlossen und soll optimiert werden: für aktuell 20.000 Kunden, die bisher 330.000 mal car2go-Fahrzeuge angemietet haben. Das Konzept funktioniert in hochverdichteten Stadtteilen mit Mobilitätsbedarf und wenig Parkraum; das erklärte Ziel der Daimler AG, auch über die Metropolen der Welt “car2go-Netze” zu legen, liegt nahe.

Vernetzte Geräte und Maschinen kommunizieren direkt miteinander und mit Ihrer Umwelt; das Consulting-Unternehmen DETECON geht davon aus, dass bisher weltweit bis zu 35 Milliarden Mikrocontroller zur Maschinensteuerung eingesetzt werden. M2M-Lösungen zur Vernetzung von Maschinen ermöglichen hochwertige Services; hier eine Auswahl entsprechender Anbieter:

Eine spezielle Vernetzung ist die Koordination von Interessenvertretern, um eine gemeinsame Position zu entwickeln; so strebt das Deutsche Bundeswirtschaftsministerium an, Normung und Standardisierung zu nutzen, um Innovationen umzusetzen und zu verbreiten: beispielsweise zur Standardisierung im Bereich Elektromobilität; entsprechend wurde das Deutsche Institut für Normung beauftragt:

  • die “Normungsroadmap E-Mobility"  zu begleiten;
  • eine Studie zur Ermittlung des mittel- bis langfristigen Normungsbedarfs durchzuführen;
  • frühzeitig einheitliche technische Regeln international vorzulegen.

Das DIN soll hierzu die verschiedenen Stakeholder vernetzen und informieren; insbesondere auch die Kreise, die bisher weniger in Normungs- und Standardisierungsaktivitäten eingebunden waren; konzentriert in der Geschäftsstelle Elektromobilität.

Die Vernetzung von Kunden und Partnern mit den eigenen Experten setzt auf Marktpotenziale jenseits herkömmlicher Produkt- und Servicekategorien; so sieht es die T3 GmbH und entwickelt hierzu globale Lern- und Wissensportale; beispielsweise für das Unternehmen Rexroth; hierbei:

  • sind relevante Themen als interaktiver Content über ein Portal erreichbar; stehen aber auch als multimediales Lernmedium oder als gedruckte Trainingsunterlage zur Verfügung;
  • sind technologische Standardwerke definiert, die ergänzt werden mit Informationen zu relevanten Trends, White Papers, Applikationsbeispielen, Berechnungshilfen, Glossaren, Blogs und Expertenforen; aber auch mit Präsenztrainings, Web-based Trainings, eBausteinen, Webinaren und Lern-Communitys;
  • sind Trainingssysteme, Trainingsunterlagen, Fachliteratur sowie Lehr- und Lernmaterialien über einen Shop erhältlich.

Ursache für den Einsatz komplexer Informations- und Kommunikationstechnologien ist sicherlich der wachsende Kundenbedarf an exzellent ausgebildeten und informierten Mitarbeitern; so jedenfalls begründet Rexroth die Anpassung seines Dienstleistungsportfolios.

Und was wird sonst noch vernetzt? Hier eine Auswahl weiterer Ansätze:

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