In einer neuen Energiewelt übernehmen die künftigen Messgeräte für Strom und Gas eine Schlüsselfunktion. Entsprechende Empfehlungen hat jetzt die Bundesnetzagentur definiert:
- Moderne Messgeräte sollten in weiterem Umfang als bisher eingebaut werden, zum Beispiel bei turnusmäßigen Zählerwechseln
- Höhere gesetzliche Mindestanforderungen an die Zähler können sicherstellen, dass die Geräte kompatibel und für weitere technische Entwicklungen offen sind
- Rechtsänderungen sollten den Weg freimachen für zeit- und lastvariable, also für Haushaltskunden maßgeschneiderte Tarife
- Umfassende Flächenversuche können parallel eine fundierte Kosten/Nutzen-Analyse des Einsatzes moderner Messgeräte ermöglichen.
Hintergrund: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hatte die Bundesnetzagentur im Jahr 2008 beauftragt, Handlungsoptionen zum Einsatz moderner Messgeräte bei Strom und Gas aufzuzeigen; dies erfolgte im Zusammenhang mit der vollständigen Öffnung des Messwesens für den Wettbewerb.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, www.bmwi.de