Technischer Fortschritt: Ingenieure sollen Technikrisiken minimieren
Die diesjährige VDI-Initiative "SACHEN MACHEN" nimmt Ingenieure in die Verantwortung; es geht um das Spannungsfeld zwischen ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen und Werten.
Zweifelsfrei ist technischer Fortschritt auch mit Technikrisiken verbunden; insofern sind Ingenieure auch verantwortlich für die risikobewusste und qualitätsorientierte Entwicklung von Innovationen. Ob sich Ingenieure dieser Verantwortung bewusst sind, wird dabei in Frage gestellt; insbesondere wenn es darum geht, solche Risiken zu minimieren.
Vor diesem Hintergrund ist sicherlich erwähnenswert, dass im Service täglich eine "beträchtliche Anzahl" von Ingenieuren und Technikern darauf ausgerichtet ist, sicherheitstechnische Probleme zu vermeiden: beispielsweise durch präventive Maßnahmen oder mittels der kontinuierlichen Überwachung von Systemzuständen.
Darüberhinaus hat Service die Aufgabe, erforderliche sicherheitstechnische Modifikationen unverzüglich anzumahnen, um entsprechende Produktverbesserungen rechtzeitig einzuleiten; und zwar, bevor Sachschäden oder Personenschäden zu beklagen sind. Insofern ist es auch nur folgerichtig, wenn bei der Realisierung von Systemen auf Basis "neuer Technologien" frühzeitig auch servicerelevante Gesichtspunkte definiert werden.
Thematisiert für das Jahrestreffen Initiative "SACHEN MACHEN" 2010; beim VDI-Partner TÜV Rheinland
