Technologien zur Stromspeicherung gesucht

Die Forschung und Entwicklung im Energiebereich soll erweitert werden: der neue, förderungswürdige Schwerpunkt ist der „Stromspeicher“; so das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Offenbar erfordert die schnell wachsende Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien auch entsprechende Fortschritte auf dem Gebiet der Stromspeicherung; insbesondere soll so die Windenergie sinnvoll in das Stromversorgungssystem integriert werden.

In einem der ersten Projekte, geht es um die Realisierung eines „adiabaten Druckluftspeichers“ in Deutschland. Ein solches System bietet die Option, einen Stromüberschuss dafür zu nutzen, Luft zu komprimieren und in unterirdischen Kavernen zu verpressen. In einer Phase geringerer Stromeinspeisung aus Windenergie können "adiabate Systeme" die Druckluft unter Rückgewinnung der gleichzeitig gespeicherten Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad wieder verstromen.

Projektpartner: Ein adiabater Druckluftspeicher wird von einem Firmenkonsortium erstmalig entwickelt: bestehend aus RWE, General Electric, Züblin, Ooms-Ittner-Hof GmbH, Erdgasspeicher Kalle GmbH und DLR; RWE übernimmt die Koordination der Zusammenarbeit. Der Bau einer ersten großtechnischen Demonstrationsanlage soll ab 2013 erfolgen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; www.bmwi.de

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