Welttag des geistigen Eigentums propagiert Kampf gegen Plagiate

Der Schutz geistigen Eigentums ist immer noch unzureichend und wird am 26.4.2010 erneut weltweit eingefordert; an vorderster Stelle von der World Intellectual Property Organisation. Entsprechend formiert sich auch in der deutschen Wirtschaft ein Aktionsbündnis.

BDI, DIHK, der Markenverband und der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. haben dem deutschen Bundesministerium der Justiz sieben Vorschläge unterbreitet, um die geistigen Eigentumsrechte sicherzustellen; es geht darum:

  • mehr Bewusstsein für den Wert des geistigen Eigentums zu schaffen;
  • das Europäische Patentsystem zu optimieren;
  • durch starken Schutz Innovationen zu fördern;
  • für international gleiche Standards zu sorgen;
  • die Rechtsdurchsetzung zu verbessern;
  • den strafrechtlichen Schutz vor Markenpiraterie zu verbessern;
  • den Mittelstand zu unterstützen.

    Mehr hierzu unter: Forderungskatalog der deutschen Wirtschaft

Das Bewusstsein in der Gesellschaft für dieses Thema soll weiter geschärft werden; denn offenbar sind 40 Prozent der unter 35-jährigen Europäer bereit, bewusst Plagiate zu kaufen; so der Bundesverband der Deutschen Industrie. Und der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien verweist darauf, dass 25 Prozent der Deutschen  Raubkopien von Musik, Filmen oder Software akzeptabel finden.

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