Mobilität

Kundenwünsche im Spannungsfeld der Märkte: Automobilbranche sucht Planungssicherheit

Glaubt man einer aktuellen Umfrage, dann hat die Automobilbranche zweifelhafte Vorstellungen von den Wünschen ihrer Kunden. Vermutlich werden in dieser Grauzone Unternehmen profitieren, die von jeher der Meinung sind, die Wünsche ihrer Kunden besser zu kennen als die Kunden selbst.

Beliebtheit des Autos ungebrochen: Autofreie Tage ersetzen keine smarten Mobilitätskonzepte

Haben Sie ihn bemerkt? Falls nicht, sind Sie jedenfalls nicht alleine: Ich hab auch nur per Zufall festgestellt, dass heute, am 22.9.2011, wieder einmal ein Autofreier Tag angesetzt ist. Als krönender Schlusspunkt der europäischen Mobilitätswoche. Hierzu resümieren die Statistiker von Destatis lapidar: In Europa ist das Auto weitaus beliebter als Bus und Bahn: Unberücksichtigt bei dieser Erkenntnis blieben der inländische Luft-, Schiff- und Straßenbahnverkehr sowie der nicht motorisierte Individualverkehr.

Wachsende Anforderungen an Kraftfahrzeuge bringen neue Services und Lösungen ins Rollen

Im Automarkt haben diejenigen Erfolgschancen, die Kundenpräferenzen am besten sondieren und umsetzen können. Beispielsweise gehen 44% von 142 befragten Top-Entscheidern der Branche davon aus, dass bis ins Jahr 2020 mehr als eine Million “Bestandsfahrzeuge”  auf deutschen Straßen mit E-Antrieb unterwegs sein werden. Außerdem identifiziert die Managementberatung Homburg & Partner  eine “Nachhaltige Mobilität” als zukünftig bestimmenden Trend in der Automobilbranche. Die “Mobilität als Dienstleistung” wird als zentraler Faktor für den Markterfolg rund um das Auto betrachtet. 

Service korrespondiert mit Vernetzung

Als erfolgreich vernetzt bezeichnet sich die Daimler AG mit ihrem Mobilitätskonzept car2go, wobei “smart fortwo Fahrzeuge” überall und jederzeit “innerhalb einer Innenstadt” zu Minuten-Preisen gemietet werden können; das Pilotprojekt in Ulm ist abgeschlossen und soll optimiert werden: für aktuell 20.000 Kunden, die bisher 330.000 mal car2go-Fahrzeuge angemietet haben. Das Konzept funktioniert in hochverdichteten Stadtteilen mit Mobilitätsbedarf und wenig Parkraum; das erklärte Ziel der Daimler AG, auch über die Metropolen der Welt “car2go-Netze” zu legen, liegt nahe.

Vernetzte Geräte und Maschinen kommunizieren direkt miteinander und mit Ihrer Umwelt; das Consulting-Unternehmen DETECON geht davon aus, dass bisher weltweit bis zu 35 Milliarden Mikrocontroller zur Maschinensteuerung eingesetzt werden. M2M-Lösungen zur Vernetzung von Maschinen ermöglichen hochwertige Services; hier eine Auswahl entsprechender Anbieter:

Artikel abgelegt unter: M2M, Mobilität, Standard, Vernetzung, Wissensmanagement

Moderner Außendienst: Exzellenter Service sichert die Kundenbindung

Mit einem Servicefachtag will die "L-mobile solutions" auf ihre Dienstleistungen aufmerksam machen. Das Unternehmen hat den Anspruch, dem Außendienst alle relevanten Serviceinformationen gebündelt zur Verfügung zu stellen; über mobile Softwarelösungen und für beliebige Endgeräte.

Artikel abgelegt unter: Mobilität, Servicelösung, Software

RFID Chip erfasst Einsatzzeiten mobiler Systeme

Es bietet sich an, mobile Systeme mit RFID-Transpondern auszustatten, um deren Nutzungsdaten zu erfassen; diese können einer Einsatzleitung über ein Handy mit RFID-Lesefunktion direkt übermittelt werden, um sie auf einer internetbasierten Benutzeroberfläche unmittelbar darzustellen.

Artikel abgelegt unter: Mobilität, Portal, RFID, Überwachung

Mobilitätskonzept bewährt sich als Geschäftsmodell

Fast 18.000 Kunden haben bis heute die Möglichkeit genutzt und sich für "car2go" registriert; ein Mobilitätskonzept der Daimler AG für "smart fortwo-Fahrzeuge"; in Ulm seit März 2009 als öffentliches Pilotprojekt erprobt. Der besondere Vorteil von car2go liegt offenbar darin, Fahrzeuge spontan zu mieten und Einwegfahrten durchzuführen.

Als wesentliche Merkmale von car2go wird propagiert, dass:

  • "viele Fahrzeuge" über ein Stadtgebiet verteilt sind,
  • Open-end und one-way Mieten ohne Zusatzkosten möglich sind,
  • der Mietvorgang voll automatisiert und einfach zu verstehen ist,
  • die Abrechnung im Minutentakt vorgenommen wird,
  • keine Vertragsbindung erforderlich wird,
  • keine Grund- oder Monatsgebühr erhoben wird,
  • keine Mindestmietdauer vorgegeben ist.

Im Beobachtungszeitraum wurden mehr als 235.000 Mietvorgänge abgewickelt, zumeist mit einer Dauer zwischen 30 und 60 Minuten. Insgesamt wurden über 3 Millionen Kilometer zurückgelegt, im Durchschnitt zehn bis 15 km pro Fahrzeugmiete; dabei endeten 90 Prozent der Fahrten an einem anderen Punkt als dem Startpunkt.

Artikel abgelegt unter: Fahrzeug, Mobilität, Servicegeschäft, Verkehrsfluss

Ausgezeichnete IT-Leistungen machen mobil

Ein alternatives Mobilitätskonzept benötigt Telematik-Software und Hardware, ein Nutzerportal für Pkw-Kunden und Back-Office Applikationen sowie eine vollautomatisierte Abwicklung von Buchungs- und Abrechungsvorgängen.

Wenn eine große Flotte sparsamer Kleinwagen in einem Stadtgebiet verteilt wird und von registrierten Kunden rund um die Uhr genutzt werden kann; wenn diese sich nur einmal registrieren müssen, um jeden freie Pkw spontan oder auch mit Vorreservierung anzumieten; wenn dieser dann beliebig lange genutzt und auf jedem freien öffentlichen Parkplatz wieder abgestellt werden kann: Dann hat sich die Informationstechnologie wieder einmal in ihrer Schlüsselrolle behauptet.

Hintergrund: Die Jury der Zeitschriften "CIO" und "Computerwoche" hat die IT-Leistung für das alternative Mobilitätskonzept "car2go" prämiert. Entsprechend ist Dr. Michael Gorriz zum "CIO des Jahres 2009" in der Kategorie Großunternehmen gekürt worden; als Chief Information Officer der Daimler AG und Leiter des Bereichs Information Technology Management. Das Mobilitätskonzept car2go wurde bereits in Ulm und in Austin/Texas mit je 200 "smart fortwo" realisiert. 

Mobile Servicelösungen rechnen sich

Es ist keine Frage, dass Service-Techniker zur Vorbereitung eines Serviceeinsatzes schnell verfügbare, umfassende Informationen über Kunden und Produkte benötigen. Und für die Rechnungsstellung ist eine zeitnahe Steuerung, Anpassung oder eine simple Nachkalkulation der Einsätze erforderlich.

Nur energieeffiziente Antriebssysteme haben Zukunft

CO2-freundliche Mobilität liegt im Trend; entsprechend gilt es, die Antriebstechnik weiterzuentwickeln. Konventionelle Antriebe müssen umweltfreundlicher werden und Hybridantriebe können erst mit Hilfe neuer Getriebe ihre Potenziale optimal ausnutzen.

Artikel abgelegt unter: Antriebstechnik, Energie, Mobilität, System
Inhalt abgleichen