Verkehrsfluss

Stau provoziert lange Wartezeit auf Deutschlands Autobahn: Ausbau besonders staubelasteter Abschnitte angemahnt

Eine rund 21 Jahre lange Wartezeit wird durch Stau auf Deutschlands Autobahn verursacht; so die Analyse des ADAC für das Jahr 2011, auf Basis einer Stau-Gesamtlänge von 450.000 km.

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Beliebtheit des Autos ungebrochen: Autofreie Tage ersetzen keine smarten Mobilitätskonzepte

Haben Sie ihn bemerkt? Falls nicht, sind Sie jedenfalls nicht alleine: Ich hab auch nur per Zufall festgestellt, dass heute, am 22.9.2011, wieder einmal ein Autofreier Tag angesetzt ist. Als krönender Schlusspunkt der europäischen Mobilitätswoche. Hierzu resümieren die Statistiker von Destatis lapidar: In Europa ist das Auto weitaus beliebter als Bus und Bahn: Unberücksichtigt bei dieser Erkenntnis blieben der inländische Luft-, Schiff- und Straßenbahnverkehr sowie der nicht motorisierte Individualverkehr.

Neues Gütesiegel für Parkhäuser: Verschärfte Kriterien nach dem Stand der Technik

Was erwarten Sie von einem benutzerfreundlichen Parkhaus? Vermutlich, dass es bequem zu befahren ist, ein breites Spektrum an serviceorientierten Einrichtungen bietet und ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Der ADAC will mit verschärften Kriterien auf die Kundenfreundlichkeit von Parkhäusern Einfluss nehmen. Die ersten Parkhäuser, die den neuen Anforderungen entsprechen, wurden bereits ausgezeichnet.

Kooperatives Verkehrsmanagement optimiert Verkehrsfluss auf den Autobahnen

Damit Verkehrsteilnehmer künftig besser informiert sind, werden verschiedene Quellen und Informationskanäle genutzt. Ein entsprechendes Konzept haben die Verkehrsoptimierer der PTV AG aus Karlsruhe entwickelt; dabei geht es um Interaktion und Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und Informationszentrale.

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Mobilitätskonzept bewährt sich als Geschäftsmodell

Fast 18.000 Kunden haben bis heute die Möglichkeit genutzt und sich für "car2go" registriert; ein Mobilitätskonzept der Daimler AG für "smart fortwo-Fahrzeuge"; in Ulm seit März 2009 als öffentliches Pilotprojekt erprobt. Der besondere Vorteil von car2go liegt offenbar darin, Fahrzeuge spontan zu mieten und Einwegfahrten durchzuführen.

Als wesentliche Merkmale von car2go wird propagiert, dass:

  • "viele Fahrzeuge" über ein Stadtgebiet verteilt sind,
  • Open-end und one-way Mieten ohne Zusatzkosten möglich sind,
  • der Mietvorgang voll automatisiert und einfach zu verstehen ist,
  • die Abrechnung im Minutentakt vorgenommen wird,
  • keine Vertragsbindung erforderlich wird,
  • keine Grund- oder Monatsgebühr erhoben wird,
  • keine Mindestmietdauer vorgegeben ist.

Im Beobachtungszeitraum wurden mehr als 235.000 Mietvorgänge abgewickelt, zumeist mit einer Dauer zwischen 30 und 60 Minuten. Insgesamt wurden über 3 Millionen Kilometer zurückgelegt, im Durchschnitt zehn bis 15 km pro Fahrzeugmiete; dabei endeten 90 Prozent der Fahrten an einem anderen Punkt als dem Startpunkt.

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Europa verschiebt Deadline für saubere Luft

Das Ziel steht fest: Bis 2020 soll in Europa eine Luftqualität erreicht sein, die keine erheblichen negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt hat und keine entsprechenden Gefahren verursacht. Doch offenbar mangelt es an Best-Practice-Maßnahmen, um die vorgegebenen Grenzwerte zu erreichen.

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Ohne nanosekundengenaue Uhren keine präzisen Navis

Wenn die Uhr eines Navigationssatelliten um nur eine millionstel Sekunde abweicht, kann ein Navi im Auto vermuten, es befindet sich 300 Meter neben der Straße. Wer eine Position exakter bestimmen will, muss entsprechende Satelliten mit nanosekundengenauen Uhren steuern.

DIHK propagiert mobile Regionen

Der DIHK stellt fest, dass der Ausbau des Verkehrsnetzes massiv behindert wird; es könne zwanzig bis dreißig Jahre dauern, bis ein geplantes Verkehrsprojekt fertiggestellt ist. 

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ADAC erklärt Umweltzonen für untauglich

Die Einführung von Umweltzonen in deutschen Städten hat deren Luftqualität nicht wesentlich verbessert; wie der ADAC mit einer aktuellen Studie belegt. Untersucht wurden die Schadstoffbelastungen vor und nach der Einführung der Fahrverbotszonen.

Intelligenter Verkehr macht Reisen effizienter

Mit Verkehrsmanagementsystemen und Telematikdiensten soll es auf Deutschlands Straßen in Zukunft sicherer, sauberer und leiser zugehen. Insofern fordert der BDI, innovative Verkehrssysteme rasch und konsequent einzuführen.

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