Bundesministerium des Innern

Mit Compliance Wirtschaftsspionage abwehren

Um ungestörten Zugriff auf sensible Dateninhalte zu erhalten, sind die Akteure der Wirtschaftsspionage recht kreativ. Neben immer ausgefeilteren Hackerangriffen, bieten kriminelle Dienstleister die Wartung und den Betrieb der Unternehmens-IT zu Dumpingpreisen an; oder sie versuchen, sich als vermeintliche Diplomanden in Forschungsprojekte einzuschleusen. Das deutsche Bundesministerium des Innern warnt jedenfalls vor steigender Wirtschaftsspionage in Deutschland.

BSI Studie: Missbrauch und Diebstahl von digitalen Identitäten

Eine neue Studie führt aus, inwiefern Identitätsmissbrauch die Sicherheit von "E-Government" und "E-Business" bedrohen; insbesondere bewertet sie das geltende Recht in Bezug auf Identitätsdiebstahl. Die Studie verweist sowohl auf bereits erzielte Erfolge als auch auf neue Lösungsansätze.
                                                   
Als Standard-Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt die Studie:

  • Ständige Aktualisierung ALLER Softwarekomponenten eines PCs
  • Datenschutzkonformes Monitoring des Internet
  • Auslieferung von IT-Hardware und Software nur noch mit personalisierter Sicherheit


Darüberhinaus beschreibt die Studie Handlungsoptionen und Abwehrmaßnahmen im Hinblick auf den Einsatz bestimmter Technologien; und geht darauf ein, wie man Best-Practice-Richtlinien für bestimmte Einsatzszenarien erstellt. Nicht unerwähnt bleibt auch der Forschungsbedarf; etwa in den Bereichen:

  • Malware
  • Bot-Netze
  • Browsersicherheit
  • Betriebssystemsicherheit
  • kryptographische Sicherheitsmodelle


Die komplette Studie Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch im Internet wird von BMI und BSI für einen Zeitraum von zwei Wochen kostenlos zum Download angeboten; und danach als Buch veröffentlicht.

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