Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Energiewende unter Beobachtung: Monitoringprozess der zukünftigen Energieversorgung gestartet

Wie konsequent wird die neue energiepolitische Ausrichtung auch durchgesetzt? Das hat sich wohl auch die deutsche Bundesregierung gefragt und sich aktuell dazu entschlossen, die Realisierung der gestarteten Energiewende zu beobachten. Gestartet wurde der Monitoringprozess: Energie der Zukunft.

DIN forciert Dienstleistungsnormen: Standards für Dienstleistungen im internationalen Wettbewerb

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft verlangt bei der Einführung einheitlicher Dienstleistungsstandards eine branchenspezifische Orientierung. Dieser Vorstoß ist an die europäische Kommission gerichtet. Der Verband befürchtet, dass vorgegebene Diensleistungsstandards nur bürokratischen Aufwand produzieren und Innovation verhindern. Als bürokratisch bezeichnet der Verband vor allem die erforderliche Kontrolle und Dokumentation zur Einhaltung solcher Normen. Andererseits anerkennt der BDWi durchaus auch die Chance, über einheitliche Dienstleistungsstandards den europäischen Wettbewerb zu verbessern. Die betreffenden Branchen müssten aber zwingend einbezogen werden.

Unternehmen steigern die Rohstoffproduktivität: Umweltindustrie schlägt Kapital aus überteuerten Rohstoffen

Die Jahresteuerungsrate für deutsche Importe hatte im November 2010 die höchste Steigerung seit November 2000 erreicht; so das Statistische Bundesamt Deutschland. Diese Rate wurde am stärksten von der Preisentwicklung für Energie, Metalle und Rohstoffe beeinflusst. Die DIHK spricht von Rohstoffkosten, die für die Deutsche Wirtschaft in 2010 rund 30 Milliarden höher waren als in 2009. Um diese Situation zu verbessern, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie eine konsequente Umsetzung der sogenannten Dreisäulenstrategie der EU-Kommission.

Produkte der Informationstechnik: Zertifizierte Schutzprofile sichern den Erfolg im globalen Wettbewerb

Für Datenschutz und Datensicherheit sind sogenannte Schutzprofile gefragt. Hierzu werden nach einer entsprechenden Bedrohungsanalyse die Anforderungen zur Abwehr dieser Bedrohungen definiert. Schutzprofile bieten Herstellern somit eine Ausgangsbasis, Standards für ihre Produkte zu schaffen. Gleichzeitig wird Anwendern die Möglichkeit geboten, ihre Sicherheitsinteressen und Vorstellungen für bestimmte IT-Anwendungen nach dem gleichen Standard zu artikulieren.

Zuverlässige Systeme: Service definiert sich über garantierte Verfügbarkeit

Von technischen Systemen wird eine hohe Zuverlässigkeit erwartet. Systemprobleme lassen sich trotzdem nicht ausschließen. Um teure Ausfallzeiten abzufangen fordern Kunden gegebenenfalls eine vertraglich garantierte Verfügbarkeit. Die entsprechende Kennzahl ermittelt man über die Differenz zwischen Betriebszeit und Ausfallzeit, im Verhältnis zur Betriebszeit. Dieser prozentuale Wert ist allerdings nur dann aussagekräftig, wenn auch die Zeiträume definiert sind. Tendenziell wird ein 24-Stunden-Betrieb vereinbart, bei minimierten - geplanten und ungeplanten -  Ausfallzeiten. Somit liegt auf der Hand, dass ein gestörter Systembetrieb möglichst über modulare, schnell austauschbare Einheiten wiederhergestellt wird.

Wachsende Anforderungen an Kraftfahrzeuge bringen neue Services und Lösungen ins Rollen

Im Automarkt haben diejenigen Erfolgschancen, die Kundenpräferenzen am besten sondieren und umsetzen können. Beispielsweise gehen 44% von 142 befragten Top-Entscheidern der Branche davon aus, dass bis ins Jahr 2020 mehr als eine Million “Bestandsfahrzeuge”  auf deutschen Straßen mit E-Antrieb unterwegs sein werden. Außerdem identifiziert die Managementberatung Homburg & Partner  eine “Nachhaltige Mobilität” als zukünftig bestimmenden Trend in der Automobilbranche. Die “Mobilität als Dienstleistung” wird als zentraler Faktor für den Markterfolg rund um das Auto betrachtet. 

Sicherheitswirtschaft: Ein sicherer Wachstumsmarkt mit vielfältigen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen

Sicherheit ist ein essentielles, gesellschaftliches Grundbedürfnis und spielt deshalb auch im Markt der Zukunft eine Hauptrolle. Als wichtigste Wachstumstreiber definert das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Segmente “Identifikation, Authentifizierung und Biometrie”; die “Kontrolle und Gefahrstofferkennung”; sowie die generelle “IT-Sicherheit”. Diesem Sicherheitsbedarf - und darüberhinaus - kommt die Sicherheitswirtschaft mit vielfältigen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen entgegen. 

Relevant ist das Sicherheitsbedürfnis etwa bei Zahlungen per Mobiltelefon. Nach einer Umfrage der KPMG AG unter 1.000 deutschen Bundesbürgern ab 16 Jahre mangelt es in diesem Bereich an Vertrauen in Datenschutz und Zahlungssicherheit. Dienstanbieter, die ihre Leistungen über den Mobilfunk abrechnen möchten, benötigen hierzu die Factoring-Schnittstellen der jeweiligen Netzbetreiber und Serviceprovider. Ein entsprechendes Interface stellt die ic3s Information, Computer und Solartechnik AG auf ihrer Plattform für Mobile Payment zur Verfügung.

Man ringt um Standards

Best-Practise-Erfahrungen führen zu Standards, die einen Maßstab bieten für die qualitative Beurteilung von Produkten und Leistungen. Die Einhaltung solcher Standards ist entscheidend für die Akzeptanz bei Kunden, die darauf Wert legen. Bei der Realisierung und Einführung von Standards gilt es daher, einen möglichst breiten Konsens zu finden.

So hat beispielsweise das Projekt "eCl@ss für den Mittelstand" zum Ziel,  einen international verbreiteten, branchenübergreifenden und normen­konformen Standard zur Verfügung zu stellen: zur einheitlichen Klassifizierung und eindeutigen Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen. Gefördert vom deutschen Bundeswirtschaftsministerium, soll interessierten kleinen und mittleren Unternehmen hierbei die Möglichkeit geboten werden, diese Standards mitzugestalten.

IKT: Wirtschaft braucht innovative Anwendungen zur Standortsicherung

Niemand möchte sich die Chancen entgehen lassen, die von der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ausgehen; um dies zu gewährleisten sind rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Auf dem 5. Nationalen IT-Gipfel 2010 geht es um das Entwicklungspotenzial der Internetökonomie.               

Der IT-Gipfel ist auf die neue IKT-Strategie der deutschen Bundesregierung ausgerichtet; neben der Förderung von Forschung und Entwicklung, sowie der Sicherung des Fachkräftenachwuchses sind folgende Aufgaben definiert:

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Grenzenlose Elektromobilität im Europäischen Markt sicherstellen

Ohne europäische Standards hat die Elektromobilität kaum Zukunftschancen; und deshalb haben die europäischen Normungsorganisationen "CEN", "CENELEC" und "ETSI" am 29.6.2010 das Mandat erhalten, ein EU-weit einsetzbares, einheitliches Ladesystem für Elektrofahrzeuge zu erarbeiten. Es geht um standardisierte Stecker, Batteriesysteme und Sicherheitsvorkehrungen, die den Elektroantrieb für europäische Fahrzeuge voranbringen sollen; so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Weitere Aktivitäten sind bereits angelaufen; so wurde in 2009 ein Projekt gestartet, das ein komplett neuartiges Systemkonzept für ein leistungsfähiges Elektroauto zum Ziel hat; insbesondere zeichnen sich hierbei eingesetzte Stromspeicher durch eine hohe Leistungsdichte, geringe Ladezeiten und einem geringen Gewicht aus; und das bei einer langen Lebensdauer. Lösungen hierzu sind aus dem 2010 gestarteten Förderprojekt für Stromspeicher zu erwarten.

Besonders relevant ist weiterhin, die Elektromobilität alltagstauglich zu machen. Elektrofahrzeuge müssen intelligent in das Verkehrsnetz eingebunden werden, wofür entsprechende Ladestrukturen und Kommunikationsinfrastrukturen noch zu realisieren sind; die BITKOM hat intelligente Netze für die Elektromobilität bereits angemahnt.

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